Wie die Krafttiere mich gefunden haben
Sie waren nicht geplant. Sie sind gekommen.
Die Krafttiere waren nicht von Anfang an als Projekt geplant.
Ich habe mich nicht hingesetzt und beschlossen:
Jetzt mache ich ein Krafttierdeck.
Es war eher andersherum.
Die Tiere kamen.
Nach und nach.
Leise zuerst.
Dann deutlicher.
Als Bilder.
Als innere Bewegungen.
Als Sätze.
Als Energien, die nicht mehr weggingen.
Manche Tiere waren sofort da.
Andere haben sich langsam gezeigt.
Und irgendwann wurde klar:
Das hier ist keine Sammlung von Tierbedeutungen.
Das ist ein Feld.
Ein Krafttierfeld.
Ich habe sie nicht nur geschrieben
Als ich die Texte der Krafttiere geschrieben habe, habe ich die Tiere nicht einfach beschrieben.
Ich war mit ihnen in Verbindung.
Es fühlte sich an, als wären sie da.
Nicht als Gedanke.
Nicht als Idee.
Sondern als Präsenz.
Manchmal leise.
Manchmal sehr deutlich.
Fast so, als säßen sie neben mir, während ich schrieb.
Jedes Tier brachte etwas Eigenes mit.
Eine Stimmung.
Eine Bewegung.
Einen Satz.
Eine Kraft.
Manchmal auch eine klare Grenze.
Ich habe nicht versucht, ihnen etwas überzustülpen.
Ich habe gelauscht.
Was will dieses Tier zeigen?
Welche Kraft bringt es mit?
Welche Wahrheit trägt es?
Welche Erinnerung möchte durch dieses Tier sichtbar werden?
So sind die Texte entstanden.
Nicht aus dem Kopf allein.
Sondern aus Verbindung.
Jedes Tier bedeutet mir etwas
Jedes dieser Krafttiere bedeutet mir etwas.
Nicht, weil ich jedes Tier gleich gut kannte.
Nicht, weil jedes sofort mein Lieblingstier war.
Sondern weil jedes auf seine Weise etwas geöffnet hat.
Manche Tiere haben mich berührt.
Manche überrascht.
Manche herausgefordert.
Manche haben mich an etwas erinnert, das ich selbst fast vergessen hatte.
Und mit jedem Tier wurde deutlicher:
Hier entsteht nicht einfach ein Kartenset.
Hier entsteht ein Raum.
Ein Raum, in dem Tiere nicht nur gedeutet werden.
Sondern begegnen dürfen.
Als Spiegel.
Als Begleiter.
Als Erinnerung.
Nicht aus einem Lexikon
Natürlich gibt es alte Bedeutungen.
Mythen.
Schamanische Bezüge.
Spirituelle Deutungen.
Tierqualitäten, die über lange Zeit wahrgenommen wurden.
Aber Maivias Krafttiere sind nicht daraus entstanden, dass ich Bedeutungen gesammelt und neu sortiert habe.
Sie sind aus Wahrnehmung entstanden.
Aus inneren Bildern.
Aus Sprache.
Aus Verbindung.
Aus dem Lauschen auf das, was jedes Tier mitgebracht hat.
Ich habe nicht versucht, ein Tier vollständig zu erklären.
Ich habe versucht zu hören, was es hier sagen will.
Im Feld von Maivia.
In diesem Raum.
Für diesen Moment.
Jedes Tier brachte eine Bewegung mit
Bei jedem Krafttier gab es eine eigene Bewegung.
Nicht nur eine Bedeutung.
Der Braunbär kam nicht einfach mit Stärke.
Er kam mit Rückzug.
Mit Sammlung.
Mit der Erinnerung, dass Kraft nicht immer kämpfen muss.
Der Adler kam nicht nur mit Weitblick.
Er kam mit Abstand.
Mit Klarheit.
Mit dem Blick auf das Wesentliche.
Der Delfin kam nicht nur mit Freude.
Er kam mit Tiefe und Leichtigkeit.
Mit der Erinnerung, dass Wahrheit nicht immer schwer sein muss.
So hat jedes Tier sein eigenes Feld geöffnet.
Eine Kraft.
Eine Grenze.
Eine Wahrheit.
Eine Erinnerung.
Manchmal weich.
Manchmal klar.
Manchmal unbequem.
Warum sie jetzt hier sind
Vielleicht mussten die Krafttiere erst durch mich hindurchgehen, bevor sie nach außen konnten.
Vielleicht brauchten sie Sprache.
Bilder.
Raum.
Und den richtigen Moment.
Maivia war von Anfang an ein Raum für Erinnerung.
Nicht dafür, dich zu verbessern.
Nicht dafür, dich in eine neue Form zu bringen.
Sondern dafür, dich wieder näher zu dir selbst zu führen.
Zu deiner Wahrnehmung.
Zu deiner Kraft.
Zu deiner Wahrheit.
Zu dem, was in dir längst da ist, aber vielleicht leise geworden ist.
Genau deshalb öffne ich jetzt diesen Krafttierraum.
Weil diese Tiere nicht mehr nur bei mir bleiben sollen.
Sie dürfen sichtbar werden.
Sie dürfen weitergehen.
Sie dürfen Menschen begegnen, die gerade eine ihrer Botschaften brauchen.
Vielleicht für eine Woche.
Vielleicht für einen Übergang.
Vielleicht für einen Moment, in dem etwas in dir wieder wach wird.
Maivias Krafttiere
Maivias Krafttiere sind keine fertigen Antworten.
Sie sagen dir nicht, wer du sein sollst.
Sie legen dich nicht fest.
Sie erklären dich nicht.
Sie begegnen dir.
Als Spiegel.
Als Begleiter.
Als Wochenbotschaft.
Als Erinnerung an eine Kraft, die in dir vielleicht wieder gehört werden möchte.
Jeden Sonntag öffnet sich auf Maivia ein neues Krafttier.
Ein Tier, das dich durch die Woche begleiten kann.
Oder auch länger, wenn seine Botschaft in dir weiterwirkt.
Vielleicht kommt es leise.
Vielleicht trifft es sofort.
Vielleicht verstehst du erst später, warum gerade dieses Tier da war.
Und vielleicht reicht genau das:
ihm zu begegnen,
zu spüren,
und dich erinnern zu lassen.
→ Krafttier der Woche öffnen
(ab Sonntag, den 24. Mai)
Schreib mir gern.
Ich freue mich, von dir zu lesen.
