Wie die Krafttiere mich gefunden haben
Eigentlich begann alles in einem Kurs.
Der Kurs ging über zwölf Wochen. In dieser Zeit begleiteten uns vier verschiedene Krafttiere, jeweils für drei Wochen. Zu jedem Tier gab es auch eine Krafttiermeditation, über die wir uns mit ihm verbinden sollten.
Eigentlich kein Problem, dachte ich. Ich hatte den Kurs im Jahr davor schon einmal gemacht und da war alles gut.
Und Krafttiere waren für mich auch nichts Neues. Ich hatte schon sehr lange zwei ganz persönliche Krafttiere an meiner Seite und auch in schamanischen Kursen viel mit Krafttieren gearbeitet.
Diesmal war es anders.
Ich kam in der Meditation nicht wirklich in Kontakt mit dem Tier, so wie es dort beschrieben wurde.
Es fühlte sich einfach falsch an.
Also fing ich an zu recherchieren.
Ich wollte mehr wissen. Nicht nur, wofür dieses Tier allgemein steht. Ich wollte das Tier wirklich verstehen und spüren.
Und dann kam plötzlich das nächste.
Und noch eins.
Und dann noch eins.
So wurden es nach und nach immer mehr Tiere, mit denen ich mich beschäftigte.
Irgendwann war klar: Daraus werden Karten
Ich liebe Karten.
Orakelkarten, Engelkarten, Tarot, Lenormand, Kipperkarten. Ich ziehe selbst gerne Karten und arbeite schon lange mit ihnen.
Und irgendwann kam der Gedanke: Ich könnte mir aus diesen Tieren mein eigenes Krafttierdeck machen.
Erst einmal nur für mich.
Am Anfang waren es 36 Tiere.
Aber jedes Mal, wenn ich sie durchging, hatte ich das Gefühl: Da fehlen noch welche.
Also kamen weitere dazu.
Heute sind es 52 Krafttiere plus 2 besondere Tiere.
Die Tiere waren beim Schreiben da
Das ist wahrscheinlich der Teil, der sich am schwersten erklären lässt.
Wenn ich an einem Tier gearbeitet habe, habe ich nicht einfach seine Bedeutung genommen und daraus einen Text geschrieben.
Ich musste das Tier wirklich vor mir haben.
Ich musste sehen, wie es da ist. Wie es schaut. Wie es sich bewegt. Welche Energie es mitbringt.
Und ich musste wissen, was dieses Tier mir sagen und zeigen will.
Während die Texte entstanden sind, saßen die Tiere für mich neben mir.
Manche waren sehr schnell und sehr klar da.
Bei anderen hat es länger gedauert.
Und solange ich ein Tier noch nicht vollständig greifen konnte, war auch sein Text nicht fertig.
Ein Satz konnte sprachlich noch so schön sein. Wenn er nicht zu diesem Tier passte, konnte er nicht bleiben.
Manchmal fehlte nur eine Kleinigkeit. Manchmal wusste ich: Nein, das ist es noch nicht.
Und dann ging es weiter, bis das Tier wirklich vollständig da war.
So sind die Krafttiertexte entstanden.
Und ich liebe jedes einzelne von ihnen.
Heute sind 30 von ihnen auf Maivia
30 dieser Krafttiere findest du inzwischen auf Maivia.
Aus diesen 30 empfange ich jede Woche das Krafttier der Woche.
Und mittlerweile kannst du dir auf Maivia auch selbst ein Krafttier ziehen, wann immer du möchtest.
Was irgendwann nur für mich gedacht war, ist damit nach und nach zu einem ganzen Krafttierraum geworden.
Und wenn ich heute zurückblicke, bin ich fast froh, dass diese eine Meditation damals nicht funktioniert hat.
So habe ich angefangen, meinen eigenen Weg zu den Tieren zu suchen.
Und dabei haben die Tiere mich gefunden.
