Mein Wunder ist näher als gedacht
Über Zweifel, Mut und den leisen Moment, in dem ein Wunder beginnt
Manchmal braucht es nur einen winzigen Schritt, um ein Wunder anzustoßen. Heute möchte ich dir ein Stück von meinem Weg zeigen – ganz unperfekt und ehrlich.
Vor zwei Wochen war ich am Boden.
Verletzt. Verunsichert.
Ich habe gezweifelt, geweint, gehadert.
Gefühlt, wie mein Herz leise zerbricht an all dem, was nicht ausgesprochen wurde – an Konkurrenz, an Kopie, an alten Geschichten, die sich wie neue Wunden anfühlten.
Ich habe gedacht: Ich komme da nie hin.
Zu meinem Wunder.
Zu dem Ort in mir, an dem ich ganz echt sein darf – und sichtbar.
Still. Stark. Sanft.
Und heute?
Heute ist mein Wunder da.
Nicht laut, nicht grell.
Aber ganz echt.
In meinen Worten.
In meiner Seite.
In meinem Mut, loszugehen – obwohl ich Angst hatte, zu scheitern.
Ich bin nicht da, wo ich hinwill.
Aber ich bin auf dem Weg.
Und dieser Weg fühlt sich wie Heimat an.
Denn ich habe nicht gewartet, bis alles perfekt ist.
Ich habe gewählt, mich zu zeigen – in meiner Tiefe, mit meiner Wahrheit.
Und das ist vielleicht das größte Wunder von allen:
Ich bin mir selbst begegnet.
Und eines möchte ich noch sagen – leise, aber von Herzen:
Manchmal löst der Mut eines anderen etwas in uns aus.
Er erinnert uns daran, dass auch wir losgehen können.
Vielleicht ist das eines der größten Geschenke zwischen Menschen:
einander daran zu erinnern, dass wir es können.




