Wenn die Gedanken Karussell fahren
Es gibt Tage, da ist es, als würde unser Kopf ein eigenes Leben führen. Ein Gedanke jagt den nächsten, Erinnerungen vermischen sich mit Sorgen, und plötzlich sitzen wir mitten in einem Karussell, das nicht aufhören will, sich zu drehen.
Je mehr wir dagegen ankämpfen, desto schneller scheint es zu werden. Und irgendwo zwischen „was wäre wenn“ und „hätte ich doch“ verlieren wir das Gefühl für den Moment.
Aber weißt du? Du musst das Karussell nicht anhalten. Niemand erwartet, dass du die ganze Mechanik zum Stillstand bringst. Es reicht, wenn du dir erlaubst, für einen Augenblick auszusteigen. Einen Atemzug lang. Deine Füße wieder spüren. Dich selbst wiederfinden.
Stelle dir ein leuchtend rotes Stoppschild vor.
Sprich innerlich leise: „Stopp.“
Atme tief ein … und wieder aus.
Richte danach deine Aufmerksamkeit auf etwas ganz Kleines im Jetzt – dein Herzschlag, das Geräusch im Raum, die Wärme deiner Hände.
Es ist kein Kampf. Es ist nur ein leises Zurückholen. Jedes Mal ein kleines Stück. Und irgendwann merkst du: Das Karussell dreht sich zwar noch – aber du stehst längst daneben, in deiner Mitte.

Hallo Maike, ich bin total begeistert von dem was du schreibst. Ich ziehe mir da ganz viel raus. Das ist super und es trifft soviel auf mich zu. Lieben Gruß.
Danke dir von Herzen für deine Worte. Es berührt mich sehr, dass du dich darin wiederfindest. 🤍