Leise Wege – Sichtbar sein, auf meine Weise
Sichtbarkeit muss nicht laut sein – sie darf echt und leise sein
Lange dachte ich, sichtbar zu sein bedeutet, sich in den Mittelpunkt zu stellen.
Sich zu zeigen, zu sprechen, laut zu sein – vielleicht sogar sich zu beweisen.
Und das fühlte sich für mich falsch an.
Wie ein Kostüm, das nicht passt.
Wie eine Sprache, die ich nie gelernt habe.
Erst heute beginne ich zu verstehen: Es gibt meine Art.
Sichtbar werden heißt nicht, laut zu sein.
Es kann bedeuten:
• Ein Foto zu teilen, das etwas von deiner Welt zeigt – nicht perfekt, aber echt.
• Ein paar Worte zu schreiben, in denen du fühlbar wirst.
• Etwas Kreatives zu veröffentlichen, das aus deinem Inneren kommt.
• Still da zu sein, präsent, klar, ohne viele Worte – und trotzdem spürbar.
• Etwas mit der Welt zu teilen, das dir heilig ist – auf deine Weise, in deinem Tempo.
Sichtbarkeit beginnt nicht im Außen.
Sie beginnt innen.
Nicht mit Klickzahlen, Followern oder Feedback.
Sondern mit einer Entscheidung: Ich zeige mich – in meinem echten Sein.
Nicht um Aufmerksamkeit zu bekommen.
Sondern weil ich es mir selbst wert bin, gesehen zu werden.
Und vielleicht siehst du dich dabei zum ersten Mal selbst.
Du darfst deinen eigenen Weg finden.
Vielleicht sind es Worte.
Vielleicht sind es Farben.
Vielleicht ist es ein Blick, ein Moment, ein Gedanke.
Vielleicht ist es etwas ganz anderes, das noch keine Form hat – aber sich langsam zeigen will.
Deine Sichtbarkeit darf leise sein.
Aber sie darf echt sein.
Ich lerne gerade, dass ich mich zeigen darf, ohne mich zu erklären.
Dass ich etwas mitteilen darf, ohne um Erlaubnis zu bitten.
Dass ich sichtbar sein darf – auf meine Weise.
Und du auch.

Heute morgen habe ich meiner Seele einen guten Morgen gewünscht,ganz leise,aber für mich spürbar.Mit einer gelassenheit starte ich in den Tag.
Das ist so schön. Und so kraftvoll!