Wenn es still wird
Es gibt eine Stille, die nicht leer ist, sondern voller Ankommen.
💫 Wenn es still in uns wird, darf etwas Tieferes hörbar werden.
Und doch kann Stille zuerst beängstigend wirken. Für manche ist sie zu laut, zu drängend. Für andere erinnert sie an die Stimmen von außen: „Du bist zu still. Zu leise. Zu viel. Zu laut.“
Wir alle kennen das Gefühl, irgendwie nicht richtig zu sein.
💫 Doch Stille ist nicht das Urteil. Sie ist nicht das Echo der Welt.
Stille ist der Raum dahinter.
Eine Stille, die nichts fordert.
Eine Stille, die trägt.
Eine Stille, die uns heimholt zu uns selbst.
Vielleicht ist Stille gar nicht das, wovor wir uns fürchten müssen.
Vielleicht ist sie der Ort, an dem wir endlich so sein dürfen, wie wir sind.
✨ Kleine Übung für dich:
Setz dich für einen Moment still hin.
Schließe die Augen.
Atme tief ein und aus.
Stell dir vor, jede laute, fremde Stimme ist wie ein Blatt im Wind – es fällt sanft zu Boden und verschwindet.
Unter all den fallenden Blättern entdeckst du die Stille, die schon immer da war – ruhig, weich, voller Raum für dich.
Lausche dieser Stille. Atme sie ein. Lass sie tragen.
💫 Ein leises Flüstern für dich,
Maike
